Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Kleinbrand


Einsatz Nr.: 023

Datum: 11.04.2026

Uhrzeit: 21:17 Uhr

Einsatzstichwort: B1 > VUPK

Alarmierte Einheiten: 2. Zug > Vollalarm

 

 

 

*Hinweis: Bei dem beschriebenen Szenario handelt es sich um eine Übung. Alle Beteiligten waren Darsteller, es wurde niemand verletzt.*

Am späten Samstagabend wurde der 2. Zug unserer Wehr zu einer unklaren Rauchentwicklung im Industriegebiet alarmiert. Vor Ort konnte ein größerer brennender Haufen Unrat festgestellt werden, der zügig mittels Schnellangriff abgelöscht wurde.

 

Während der Löscharbeiten kam es auf einem weiteren Firmengelände zu einer Explosion. An der zweiten Einsatzstelle konnte jedoch kein Feuer festgestellt werden. Kurz darauf meldete die Leitstelle, dass einige hundert Meter weiter ein Fahrzeug verunfallt sei und sich noch drei Personen darin befinden würden. Daraufhin wurde Vollalarm für die Wehr Lüchow ausgelöst.

 

An der dritten Einsatzstelle konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um eine gemeinsam mit dem DRK geplante Großübung. Trotz dessen wurden alle drei Insassen des PKW mittels schwerem technischen Gerät aus dem Fahrzeug befreit. Hierzu kamen verschiedene Gerätschaften zum Einsatz. Zunächst wurde der Kombispreizer genutzt, um einen ersten Zugang zum Fahrzeug zu schaffen. Für eine patientengerechte Rettung wurde anschließend die Kofferraumklappe entfernt, um weitere Insassen nach hinten aus dem Fahrzeug zu retten. Zudem wurde das Dach des Fahrzeugs abgenommen, um eine sichere Rettung des Fahrers zu gewährleisten.

 

Im Anschluss wurde die gesamte Übung gemeinsam mit dem Rettungsdienst aufgearbeitet und sowohl positive als auch verbesserungswürdige Punkte besprochen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Dennis Habermann, Tobias Hoplitschek und Dennis Fiesinger für die engagierte Ausarbeitung und Planung der Übung.

 

Ebenso gilt unser Dank der Firma Piskorski sowie der Autoverwertung Krause für das freundliche Zurverfügungstellen ihrer Betriebsgelände.

 

Ein weiterer Dank geht an die Verletztendarsteller sowie an die hauptamtlichen Kräfte des DRK Lüchow‑Dannenberg für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit.

(ms)