Zugdienst der 1. und 3. Gruppe


Gestern Nachmittag trafen sich die 1. und 3. Gruppe zum ersten Zugdienst in diesem Jahr. Auf dem Dienstplan standen das Retten aus Tiefen und der Umgang mit dem Sprungpolster. Geübt wurde auf dem Gelände der Kläranlange in Lüchow. Dort wurde der Zug auf zwei Stationen aufgeteilt.

An der ersten Station war die Aufgabe eine verletzte Person aus einem Belebungsbecken von gut 8 Metern Tiefe, über die Drehleiter mittels Rollgliss und Schleifkorbtrage zu retten.Das Ganze ist kein unrealistisches Szenario, da die Becken von den Mitarbeitern des WVW des Öfteren betreten werden müssen, um dort Wartungs-, Reparatur- oder Reinigungsarbeiten durchzuführen. Hierzu wurde uns vor einigen Jahren diese Ausrüstung auch vom WVW beschafft, um im Notfall dort tätig werden zu können, da es über die vorhandene Anlage zu lange dauern würde einen Verletzen zu transportieren.

An der zweiten Station wurde der Umgang mit dem Sprungpolster SP16 geübt, sowie auch die Einsatzgrundsätze des Rettungsgerätes durchgesprochen. Das Sprungpolster SP16 ist für eine Rettungshöhe von bis zu 16 Metern ausgelegt. Hierzu muss allerdings auch gesagt werden, dass es für die Feuerwehr immer das letzte Mittel ist was eingesetzt wird, wenn man keine andere Möglichkeit hat die Person oder Personen zu retten. Es kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, dass man sich dort Verletzungen zu zieht. Vorrangig wird natürlich die sicherste Methode über die Drehleiter bzw. Steck- oder Schiebeleiter angewandt. Die Samtgemeinde Lüchow (Wendland) verfügt über zwei Sprungpolster SP16, von denen eins bei der Feuerwehr in Clenze und eins bei uns in Lüchow stationiert sind.

Ein Dankeschön geht an den Wasser-Verband-Wendland (WVW) dafür, dass wir auf dem Gelände der Kläranlage üben durften und natürlich auch an unsere beiden Ausbilder an diesem Tag, Dirk Bauer (Ortsbrandmeister) und Hans-Jürgen Schott (Zugführer 1) für den gut ausgearbeiteten Dienst.